Über das Projekt

Was meint hier der Begriff der Lost Places?

Lost Places erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Beispielweise erscheinen Fotobücher, die verfallene Fabriken, stillgelegte Bahnanlagen, verlassene Kurhäuser abbilden, begleitet von einer kurzen Chronologie der Nutzung oder ästhetisch und künstlerisch bearbeitete Fotografien werden auf verschiedenen Social-Media-Plattformen gepostet. Verallgemeinernd kann man festhalten, dass es sich bei Lost Places um all jene Orte, Gebäude, Ruinen, Einrichtungen, Plätze, um Landschaftsareale und vieles andere mehr handelt, die entweder noch vollständig, teilweise oder von denen nur noch wenige Spuren sichtbar sind beziehungsweise deren ursprünglicher Verwendungszweck kaum mehr erkennbar ist. Dies bezieht sich nicht nur auf Orte des 19. und 20. Jahrhunderts, die verlassen sind und in Vergessenheit zu geraten drohen, sondern es gilt für historische Hinterlassenschaften aller Epochen; man denke an das Ringheiligtum in Pömmelte aus der frühen Bronzezeit, das Kollegiatstift St. Pankratius und Abundus in Ballenstedt, oder das Schloss Dornburg bei Gommern an der Elbe. Manche dieser Lost Places sind einigermaßen erhalten, andere verfallen zunehmend. Da nicht jeder Verfall aufgehalten werden kann, ist es auch unser Anliegen, die mit den Orten verbundenen Geschichten zu erzählen und sie damit für die Gegenwart und für künftige Generationen zu bewahren.

Wie kann ich mitmachen?

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich mit einem Beitrag beteiligen und/oder andere auf das Projekt aufmerksam machen. Sollten Sie einen Beitrag erstellen wollen, haben wir für Sie einen informativen Leitfaden zusammengestellt. Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Mitmachen. Wenden Sie sich bei Fragen zudem gern an unser Projektteam.